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	<description>das unabhängige Jugendmagazin</description>
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		<title>frischluft #4 &#8211; Es geht weiter!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 17:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Straub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Finanzierung einer weiteren frischluft-Ausgabe gesichert ist, wurde und wird nun an ihrer Umsetzung gearbeitet. Dazu haben wir uns am 9. Dezember im bb15 zur Redaktionssitzung getroffen. Wieder gab&#8217;s einen Riesenhaufen Ideen und wir glauben, auch dieses Mal ein &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/12/frischluft-4-es-geht-weiter/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Finanzierung einer weiteren frischluft-Ausgabe gesichert ist, wurde und wird nun an ihrer Umsetzung gearbeitet. Dazu haben wir uns am 9. Dezember im bb15 zur Redaktionssitzung getroffen. Wieder gab&#8217;s einen Riesenhaufen Ideen und wir glauben, auch dieses Mal ein paar neue Themen dabeizuhaben, über die ihr so vielleicht noch nicht gelesen habt.<br />
<span id="more-1765"></span></p>
<p>Erscheinen wird das neue Heft im März 2012. Bis dahin habt ihr die aktuelle Ausgabe hoffentlich ausgelesen <img src='http://www.frischluft.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Wir sind übrigens nach wie vor auf der Suche nach Förderern*, damit wir auch das weitere Bestehen von frischluft sichern können.</p>
<p>Die meisten Artikel haben auch schon ihre AutorInnen gefunden, sodass wir beruhigt in die Weihnachtsferien gehen können. Hinter uns liegt ein spannendes und sehr erfolgreiches Jahr im frischluft-Leben, was wir übrigens beim <a title="Silvesterball der Alternativlosigkeit auf Facebook" href="https://www.facebook.com/events/143614189076627/">Slivesterball der Alternativlosigkeit </a>gebührend feiern werden. Und ihr seid alle eingeladen, mitzufeiern.</p>
<p>In diesem Sinne, Frohe Weihnachten!</p>
<p>Euer frischluft-Team</p>
<div>
<h5>(*siehe auch die Rubrik &#8220;Inserieren&#8221;, rechts oben)</h5>
</div>
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		<title>Ein paar Abschiedsworte &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 09:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frischluft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist der 30. November. An sich ein Tag wie jeder andere auch. Nicht für mich, denn heute endet offiziell das aus „Jugend in Aktion“-Mitteln geförderte Projekt „frischluft“ und damit auch meine Zeit als Projektverantwortlicher. frischluft wird es dennoch weitergeben, &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/11/ein-paar-abschiedsworte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der 30. November. An sich ein Tag wie jeder andere auch. Nicht für mich, denn heute endet offiziell das aus „Jugend in Aktion“-Mitteln geförderte Projekt „frischluft“ und damit auch meine Zeit als Projektverantwortlicher. frischluft wird es dennoch weitergeben, die letzten eineinhalb Jahre Arbeit am Projekt – und frischluft ist mittlerweile soviel mehr als nur ein Jugendmagazin – haben gezeigt, dass wir eine Lücke schließen konnten. Nämlich ein Magazin herauszubringen, das die Themen anspricht die Jugend-Massenmedien gerne aussparen. Den genormten Jugendlichen gibt es nicht, also entspricht frischluft nicht der Norm.<span id="more-1754"></span></p>
<p>Solche Abschiede erlauben es zurückzublicken, und das lasse ich mir auf keinen Fall nehmen. Als ich im Frühsommer 2010 den Entschluss gefasst habe, der Idee des freien Jugendmagazins noch ein letztes mal Energie zu widmen (zwei vorangegangene Versuche meines Vorgängers scheiterten), wurde mir berechtigterweise einiges an Skepsis entgegen gebracht. Sätze wie „Ich schreibe sicher nicht auch noch für ein Printmagazin, wir arbeiten ohnehin schon unsere gesamte Freizeit ehrenamtlich.“ oder „Wir haben ja eh keine Kohle.“, wurden als Argumente gebracht, und offen gestanden hatte ich auch keine Gegenargumente. Was blieb war der unbedingte Wunsch und die Überzeugung die junQ.at Mitglieder durch positive Arbeit überzeugen zu können.</p>
<h2>Berechtigtes Misstrauen</h2>
<p>Ich stand also vor der Herausforderung ein Team formen zu müssen und Geld aufzutreiben um überhaupt ein Projekt aufsetzen zu können. Über das Kick-Off Meeting, bei dem sich etwa 15 Jugendlichen, mit Interesse an der Projektidee, kennenlernten war recht schnell ein Kernteam gefunden. Kathi, Erli und Michael werden zukünftig frischluft leiten. Blöderweise war noch immer kein Geld vorhanden, was auch für Irritationen beim noch recht losen Team sorgte. „Wie kann man von einem Heft sprechen und nicht mal Geld haben?“. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Susanne Rosmann (4yougend.at) bedanken, die mir damals in Rekordzeit Feedback auf den Förderantrag für die „Jugend in Aktion“ Förderung gab, der letztendlich positiv bewilligt wurde und den Grundstein dafür gelegt hat, dass frischluft nun auch über die Projektdauer hinaus, zumindest für die nächsten beiden Ausgaben weiterbestehen kann.</p>
<p>Somit waren die Hürden aus dem Weg geräumt und frischluft konnte mittlerweile vier mal erscheinen. Das letzte Jahr war geprägt von Stress und Arbeit, und ich darf mich bei der frischluft-Redaktion sowohl entschuldigen, als auch bedanken. Ihr habt mir oft genug den Arsch gerettet und den Drucktermin bei der einen oder anderen Ausgabe wirklich zu halten grenzte zeitweise an ein Wunder.</p>
<h2>Großartiges Team</h2>
<p>Beim frischluft-Qlash Anfang November zu sehen wohin sich das Team entwickelt hat, hat mir offen gestanden die eine oder andere Träne in die Augen getrieben. Ich bin stolz auf das, was die Leute hinter frischluft geschaffen haben, denn mehr als Rahmenbedingungen zu ermöglichen, habe ich gar nicht tun müssen, ein großartiges Team aus engagierten Jugendlichen erledigte den Rest. Somit ist meine Arbeit getan und ich lege das Projekt in die Hände der Menschen die für den Erfolg von frischluft verantwortlich sind, passt gut drauf auf und macht weiter wie bisher!</p>
<p>Ich wünsche euch das Allerbeste,<br />
euer Daniel Friesenecker</p>
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		<title>Neues Heft &amp; neue Chefredaktion</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 19:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frischluft</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie du vielleicht schon gemerkt hast, gibt es seit 5. November eine neue frischluft Ausgabe und auch eine neue Chefredaktion. &#8220;Morgen dann &#8230;&#8221; ist das Motto der Null-Dreier Ausgabe und behandelt das Thema Prokrastination. Daniel Friesenecker hat seinen Posten als &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/11/neues-heft-neue-chefredaktion/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie du vielleicht schon gemerkt hast, gibt es seit 5. November eine neue frischluft Ausgabe und auch eine neue Chefredaktion. &#8220;Morgen dann &#8230;&#8221; ist das Motto der Null-Dreier Ausgabe und behandelt das Thema Prokrastination. Daniel Friesenecker hat seinen Posten als Chefredakteur, beim frischluft Qlash, an Kathi Knott, Erli Grünzweil und Michael Straub abgegeben.<br />
<span id="more-1737"></span></p>
<div><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" style="width:600px;height:297px" id="3ca7f4b3-4b5b-34ed-f167-f9ea4cb8a70f" ><param name="movie" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf?mode=mini&amp;embedBackground=%23ffffff&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111108212037-028d17f6d010431f8fe3c1c47f15acf8" /><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="menu" value="false"/><param name="wmode" value="transparent"/><embed src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v2/IssuuReader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" menu="false" wmode="transparent" style="width:600px;height:297px" flashvars="mode=mini&amp;embedBackground=%23ffffff&amp;backgroundColor=%23222222&amp;documentId=111108212037-028d17f6d010431f8fe3c1c47f15acf8" /></object></div>
<p>Die neuen Hefte werden jetzt verteilt, verschickt und gelesen. Das Ziel des neuen Chefredaktionsteam ist es, eine weitere Ausgabe im März herauszubringen. Außerdem wollen wir neue Menschen ins frischluft Redaktionsteam holen und genügend Geld für die Weiterführung herbeischaffen. Das heißt wir suchen nach euch! Motivierten, verrückten, spaßigen Menschen, welche Interesse am Texte schreiben, Layouten, Verteilen von Heften und/oder Webseitenverwaltung haben. Ihr braucht euch nur unter office@frischluft.at bei uns zu melden! </p>
<p>Danke und baba,<br />
Kathi, Erli und Michael</p>
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		<title>frischluft Null-Drei &amp; Qlash</title>
		<link>http://www.frischluft.at/2011/10/frischluft-null-drei-qlash/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 19:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erli Gruenzweil</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Es tut sich was! Die dritte Ausgabe von frischluft &#8211; das unabhängige Jugendmagazin ist im Druck und die Präsentation im Rahmen des frischluft Qlash steht auch bevor. Dort wird es einige Überraschungen und Neuigkeiten geben, also schaut unbedingt vorbei am &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/10/frischluft-null-drei-qlash/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es tut sich was! Die dritte Ausgabe von frischluft &#8211; das <strong>unabhängige</strong> Jugendmagazin ist im Druck und die Präsentation im Rahmen des <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=132326480202628" target="_blank">frischluft Qlash</a> steht auch bevor. Dort wird es einige Überraschungen und Neuigkeiten geben, also schaut unbedingt vorbei am 5. November in der Stadtwerkstatt.<br />
<span id="more-1728"></span><br />
Dabei sein werden dort Destroy, Munich, Against Electrostatic, Electric Theatre, Disco Demons, Mixedcircuit und mi_late. </p>
<p>Und hier der Teaser dazu:<br />
<object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q7OW1TR78cg?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q7OW1TR78cg?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wir sehen uns.<br />
Erli</p>
]]></content:encoded>
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		<title>frischluft #3 im Entstehen</title>
		<link>http://www.frischluft.at/2011/09/frischluft-3-im-entstehen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 13:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frischluft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frischluft.at/?p=1662</guid>
		<description><![CDATA[Es ist jetzt zwar schon ein paar Tage her, dass wir unsere Redaktionssitzung hinter und haben, aber wir können versichern wir sind wieder auf einem guten Weg. Leider haben wir die Sommerferien noch ein wenig gespürt, nichts desto trotz dürfen &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/09/frischluft-3-im-entstehen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jetzt zwar schon ein paar Tage her, dass wir unsere Redaktionssitzung hinter und haben, aber wir können versichern wir sind wieder auf einem guten Weg. Leider haben wir die Sommerferien noch ein wenig gespürt, nichts desto trotz dürfen wir vermelden: alle Artikel haben eineN RedakteurIn!<span id="more-1662"></span></p>
<p>Erscheinen wird das nächste Heft (und somit das letzte aus der Jugend in Aktion Förderung) am 05. November. Wir suchen derzeit also nach Förderern unseres Magazins.</p>
<p>Für dieses Heft haben wir auch eine erfreuliche Nachricht für euch. Wir werden das Heft nämlich im Rahmes des &#8220;Frischluft-Qlashs&#8221; präsentieren. Konkret heißt das für euch, jede Menge Bands, freier Eintritt und das neue Heft, sowie die Abschlusspräsentation des Jugend in Aktion Projekts. Keine Angst, wir halten euch keinen Diavortrag über Förderrichtlinien <img src='http://www.frischluft.at/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Nähre Infos zum Frischluft-Qlash folgen bald.</p>
<p><a href="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/unbenannt-1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1664" title="unbenannt-1" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/unbenannt-1-1024x682.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Leben und leben lassen</title>
		<link>http://www.frischluft.at/2011/08/leben-und-leben-lassen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 20:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kepplinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frischluft.at/?p=1713</guid>
		<description><![CDATA[Zu erkennen, was unsere Ernährungsgewohnheiten für unsere Umwelt bedeuten, ist sicher kein schönes Erlebnis. Vielleicht kehren auch deshalb immer mehr Menschen der Fleischindustrie den Rücken zu und setzen auf alternative Lebensweisen. Aber was haben wir denn für Alternativen? Und ist &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/08/leben-und-leben-lassen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu erkennen, was unsere Ernährungsgewohnheiten für unsere Umwelt bedeuten, ist sicher kein schönes Erlebnis. Vielleicht kehren auch deshalb immer mehr Menschen der Fleischindustrie den Rücken zu und setzen auf alternative Lebensweisen. Aber was haben wir denn für Alternativen? Und ist es das wirklich wert? <span id="more-1713"></span></p>
<p>Ob Schnitzel, Schweinsbraten oder Frankfurter, Fleisch gehört in einer typisch österreichischen Küche einfach auf den Tisch. Wer auf diesen „Genuss“ freiwillig verzichtet wird meist schief angeschaut, belächelt oder muss sich täglich dafür rechtfertigen. Doch die meisten Fleischfresser haben keine Ahnung,wo das Steak vom Mittagstisch eigentlich herkommt und wie es im Supermarkt gelandet ist. Die Mengen an tierischen Produkten, die ein durchschnittlicher Mitteleuropäer im Jahr verspeist, kommen aber nicht vom idyllischen Bauernhof aus der Werbung – sondernaus regelrechten Fabriken. Die Tiere, die dort unter kontrollieren Bedingungen leben, wurden speziell darauf gezüchtet, in kurzer Zeit enorm zu wachsen. Manche sehen nie das Sonnenlicht oder können in ihrem Stall nicht einmal umfallen, dazu ist einfach zu wenig Platz. Dass so ein Leben krank macht ist wohl klar. Deswegen werden auch Medikamente gefüttert.Neben den üblichen 5-10%,die diese Strapazen einfach nicht überleben, kommt für die restlichen Hühner, Schweine und Rinder im Schlachthof ein jähes Ende. Wenn sie den Transport dorthin überhaupt überstehen. 3,6 Mio. Schafe, 3,2 Mio. Rinder und 10,3 Mio. Schweine werden durchschnittlich alleine in Österreich pro Jahr in LKWs transportiert. Dass es in einem Schlachthof dann selten besonders harmlos und gewaltfrei zugeht, liegt wohl auf der Hand. Und wenn ein Rind nicht beim ersten Stromstoß bewusstlos wird, so stirbt es spätestens wenn es in zwei Hälften gesägt wird. Bis dahin hat es zumindest das Enthäuten  und Ausbluten bei Bewusstsein erlebt. Solche Fälle kommen vor, viel zu häufig.</p>
<p><strong>Am Planeten wird’s heiß!<br />
</strong>In den letzten 50 Jahren hat sich der Fleischkonsum in Österreich verdreifacht. Weltweit sehen die Zahlen da teilweise noch schlimmer aus. Auf der Erde leben ungefähr doppelt so viele Schlachttiere wie Menschen, und sorgen mit ihren Fäkalien für eine beträchtliche Wasserverschmutzung. Um diese Menge an Tieren überhaupt produzieren zu können sind auch noch andere Wirtschaftszweige notwendig. So wird südamerikanischer Regenwald gerodet, um Anbauflächen für Soja zu schaffen. Die Ernte wird dann als Futtermittelüber den ganzen Globus verteilt. In Summe ist die Fleischproduktion mit allen ihren Nebenzweigen für bis zu 20% der weltweiten Treibhausgase verantwortlich.</p>
<p><strong>Was tun?<br />
</strong>Wer nicht länger die Augen verschließen will, wird sich fragen, was der/die Einzelne überhaupt verändern kann. Karen Duve hat sich dieselbe Frage gestellt und auch gleich ein Buch darüber geschrieben. „Anständig Essen – Ein Selbstversuch“ ist ein ständiger Kampf mit sich selbst. Jeweils zwei Monate lang hat sie sich ausschließlich biologisch, vegetarisch, vegan und schließlich frutarisch ernährt. Und immer wieder taucht die Frage auf: Wie weit kann ich gehen, um Leid zu verhindern? Und wie weit muss ich gehen?</p>
<p>Reicht es denn, wenn ich nur Produkte aus biologischer Landwirtschaft kaufe? Natürlich wird hier schon allein aus Kostengründen der Fleischkonsum sinken. Bei Bio-Obst und Bio-Gemüse  ist der Preisunterschied zur Normalware nicht so groß. „Artgerechte“ Tierhaltung kostet eben um einiges mehr, als möglichst viele Tiere auf möglichst engem Raum mit möglichst billigem Futter aufzuziehen. Und doch bleibt bei der ganzen Artgerechtheit immer ein großer Widerspruch: „<em>Wenn ich die Bedürfnisse eines Tieres auf genügend Auslauf, das richtige Futter und Kontakt zu Artgenossen respektiere, wie kann ich dann das existenziellste seiner Bedürfnisse, den Wunsch zu leben, ignorieren?</em>“ (Karen Duve*)</p>
<p><strong><img class="alignright" title="Es geht auch ohne Fleisch" src="http://farm5.static.flickr.com/4001/4531705615_b2e3663364_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Keine Tiere essen<br />
</strong>VegetarierInnen gehen da noch einen Schritt weiter und wollen zumindest keine Leichen auf dem Teller liegen haben (Fischessende die sich so bezeichnen einmal ausgenommen). Manche wollen auch nur gesünder leben. Die Auswirkung auf das Klima ist aber auch keine geringe: 10 pflanzliche Kalorien sind für eine tierische nötig, bei direktem Verzehr der Pflanzen sinkt der ökologische Fußabdruck (siehe Infobox) also gewaltig. Ganz zu schweigen vom Regenwald, der jedes Jahr zum Anbau von Viehnahrung abgeholzt wird.</p>
<p>Aber auch für Milch und Eier müssen Tiere leiden – und sterben. Kühen werden ihre neugeborenen Kälber weggenommen, um an die Milch zu kommen. Die Kälber enden dann meist als Kalbsbraten, und wenn ihre Mütter von der ständigen Milchproduktion völlig ausgelaugt sind, dann enden auch sie auf dem Teller. Legehennen führen ein noch grausameres Leben. Denn auch in Bodenhaltung sind sie zusammengepfercht, können sich kaum bewegen und haben nichts anderes zu tun als ständig aufeinander herumzuhacken. Die männlichen Tiere (etwa die Hälfte der Neugeborenen) haben gar keinen Wert für die Wirtschaft, sie werden so schnell wie möglich getötet.</p>
<p>VeganerInnen wehren sich deshalb gegen jegliche Ausbeutung von Tieren. Das bedeutet, auf einiges verzichten zu müssen, wie Eier- und Milchprodukte, aber auch Lederwaren und an Tieren getestete Kosmetika – und natürlich auch Pelzmäntel. Wer plant, selbst Vegan zu leben, sollte sich am besten mit einem Arzt/einer Ärztin absprechen. Eine falsche Ernährung kann nämlich schnell zu Mangelerscheinungen führen.</p>
<p><strong>Laborfleisch &#8211; eine Alternative?<br />
</strong>Einen völlig neuen Ansatz bietet uns die Stammzellenforschung. Es ist nämlich auch möglich, ganze Fleischstücke aus einzelnen tierischen Stammzellen zu züchten. Die Meinungen dazu sind geteilt. Während Einige in dieser Methode einen Weg sehen, auch ohne Mord Fleisch zu produzieren/essen, haben KritikerInnen Bedenken. Auch hier handle es sich schließlich um Leben, wenn auch ohne Organismus (ähnlich wie bei Einzellern/Bakterien), und auch hier würde dieses Leben zerstört. Aber auch die praktische Umsetzung funktioniert noch nicht richtig: Es können zwar aus Muskelzellen Fleischstücke gewonnen werden, aber diesen fehlen für die richtige Struktur Fasern, welche nur durch Muskelaktivität entstehen. ForscherInnen versuchen nun, das Fleisch mit Stromstößen zu &#8220;trainieren&#8221; &#8211; eine eher langwierige und kostspielige Angelegenheit. Ein solches &#8220;Schnitzel&#8221; würde also das x-fache des Preises für &#8220;normales&#8221; Fleisch kosten.</p>
<p><strong>Wir haben die Wahl<img class="alignleft" title="Willst du mich essen?" src="http://farm5.static.flickr.com/4062/4654239612_00e085933c_m.jpg" alt="" width="240" height="180" /><br />
</strong>Bei einem Haustier würde man nie überlegen, ob man es nicht auch am nächsten Tag verspeisen könnte. Doch was macht dieses Tier so besonders, dass es eine andere Behandlung bekommt die Schweine, Kühe, Hühner und Co nicht verdient haben. Die bei uns üblichen Nutztiere sind genauso intelligent wie andere und haben teilweise ein viel besser entwickeltes Gehirn als die Mehrschweinchen oder Ratten, die in den Kinderzimmern gehegt und gepflegt werden. In Indien sind Kühe heilig, dafür werden Hunde verspeist. Die Wahl, welches Tier leben darf und welches unter Qualen für unser Mittagessen sterben muss, scheint sehr willkürlich zu sein.</p>
<p>Ob man Tiere essen will oder nicht sollte jedeR für sich selbst entscheiden. Dass es aber auch gesund ist ganz oder zumindest großteils darauf zu verzichten ist bewiesen.</p>
<p><strong>ökologischer Fußabdruck</strong>: Maß für die Fläche, die wir durch unsere Lebensgewohnheiten auf der gesamten Erde für uns beanspruchen, also die nur für unser Leben benötigt wird</p>
<p><strong>Buchtipp: </strong>Wenn ihr mehr zum Thema erfahren wollt empfehlen wir die Bücher <strong><a title="Link zum Buch auf subtext.at" href="http://www.subtext.at/2011/06/anstandig-essen/" target="_blank">Anständig essen – Ein Selbstversuch</a> </strong>von Karen Duve und <strong><a title="Link zum Buch-Tipp bei subtext.at" href="http://www.subtext.at/2011/08/tiere-essen-oder-wie-koche-ich-vegetarisch/" target="_blank">Tiere Essen</a></strong> von Jonathan Safran Foer.  Eine Auswahl an vegetarischen Rezepten findet ihr im neuen „Kochbuch für eingefleischte Vegetarier“.</p>
<p>*Interview aus der Zeitschrift „Stern“ vom 22.12.2010</p>
<p>Text: Andreas Kepplinger &amp; Michael Straub<br />
Fotos: <a title="Link zu a_kep" href="http://www.a-kep.at" target="_blank">a_kep</a></p>
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		<title>Street Art</title>
		<link>http://www.frischluft.at/2011/08/street-art/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 19:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kepplinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frischluft.at/?p=1703</guid>
		<description><![CDATA[Diese moderne Form der Kunst um öffentlichen Raum kennen die meisten nur als Graffiti. Damit gibt’s auch schon die meisten Probleme. Gesprüht wird auf Wänden, Zügen, Bussen oder Unterführungen, und das ist nur in den seltensten Fällen legal. Nur wenige &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/08/street-art/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese moderne Form der Kunst um öffentlichen Raum kennen die meisten nur als Graffiti. Damit gibt’s auch schon die meisten Probleme. Gesprüht wird auf Wänden, Zügen, Bussen oder Unterführungen, und das ist nur in den seltensten Fällen legal. Nur wenige Städte stellen den Künstler sogenannte Freewalls zur Verfügung. Aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten sich legal auf der Straße künstlerisch auszuleben<span id="more-1703"></span></p>
<p><strong>Stencils<br />
</strong>Diese oft auch als Schablonengraffiti bezeichnete Kunstform wurde vor allem durch den britischen Künstler Banksy bekannt. Von einfachen Formen bis hin zu komplexen Motiven werden erst Schablonen angefertigt mit denen dann die Farbe auf die Wand gesprüht wird. Stencils lassen sich auch ganz leicht selber herstellen. Damit kannst du auch ganz einfach zu Hause ein Plakat oder die Tapete besprühen.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-1705" title="Guerilla Gardening" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/gardening2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Guerilla Gardening<br />
</strong>Lass Pflanzen wachsen! Überall in der Stadt gibt es Flächen die sich mit ein bisschen gärtnerischem Geschick verschönern lassen. Ein paar Blumenzwiebeln sind schnell vergraben, und auch Sonnenblumen lassen sich leicht verstreuen. Wer später was von seinem Erfolg haben will kann auch Gemüse anbauen. Nur kann es dann passieren, dass schon vor dir jemand erntet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img class="alignright" title="Tiles" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/tiles-mosaik-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Tiles<br />
</strong>Fliesen als Kunstform, auch sowas gibt. Die gestalteten Keramiken werden mit Klebeband einfach an Wänden oder Scheiben angebracht. Meist bleiben sie dort nicht lange, da sich so ein Kunstwerk schnell ein Passant mit nach Hause nimmt. Auch ganze Mosaike lassen sich mit fliesen gestalten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Urban Knitting<img class="size-medium wp-image-1706 alignleft" title="Urban Knitting" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/knitting-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /><br />
</strong>Von umhäkelten Laternenmasten bis hin zu eingenähten Telefonzellen. Urban Knitting ist wohl die friedlichste und freundlichste Form der Street Art. Mit bunten Wollfäden lässt sich schnell aus einem grauen Schaltkasten ein Kunstwerk erschaffen das Passanten erfreut. Eine Eins in textilem Werken ist dir dabei garantiert.</p>
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<p><strong>Factbox: Sachbeschädigung<br />
</strong>Dieser Artikel soll euch nur zeigen mit welchen einfach Mitteln Kunst im öffentlichen Raum möglich ist. Solltet ihre allerdings keine Erlaubnis der Hausbesitzer haben sind die meisten formen der Streetart verboten uns strafbar. Also benutzt die Freewalls oder verschönert mit Streetart eure eigenen vier Wände.</p>
<p>Fotos: <a title="Link zu a_kep" href="http://www.a-kep.at" target="_blank">a_kep</a></p>
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		<title>Poetry Slam</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 19:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Straub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Regelmäßig finden auch in Linz sogenannte „Poetry Slams“ statt – eine besondere Art von Literaturveranstaltungen, bei denen jede und jeder eigene Texte vortragen darf. Das Publikum bewertet und wählt die SiegerInnen. Eigentlich gar keine so neue Idee – aber ein &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/08/poetry-slam/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßig finden auch in Linz sogenannte „Poetry Slams“ statt – eine besondere Art von Literaturveranstaltungen, bei denen jede und jeder eigene Texte vortragen darf. Das Publikum bewertet und wählt die SiegerInnen. Eigentlich gar keine so neue Idee – aber ein schöner Weg, um die Literaturszene wieder zu verbinden.<span id="more-1520"></span></p>
<p>Dichterwettstreit – so würde man das am besten übersetzen. Klingt aber lange nicht so schön wie der englische Begriff. Dabei geht es ja gerade darum in der Poesie, um das schön Klingen.  Oder um das aufregend Klingen, weil nicht ja nicht unbedingt alles schön sein muss. Das versuchen auch die Vortragenden beim Poetry Slam. Sie wollen das Publikum überzeugen, unterhalten und am besten richtig mitreißen. Da sind auch Lachanfälle keine Seltenheit, und viele holen sich so die Leute auf ihre Seite. Denn irgendwo unter ihnen versteckt sich die Jury, die am Ende jeder Performance im Punktesystem bewertet.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1639" href="http://www.frischluft.at/2011/08/poetry-slam/slam-3-1-c-rene-bauer-postskriptum/"> <img class="alignnone size-medium wp-image-1639" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/slam-3-1-c-Rene-Bauer-PostSkriptum-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a rel="attachment wp-att-1639" href="http://www.frischluft.at/2011/08/poetry-slam/slam-3-1-c-rene-bauer-postskriptum/"> </a><a rel="attachment wp-att-1646" href="http://www.frischluft.at/2011/08/poetry-slam/02-c-juergen-wenter-postskriptum/"><img class="alignnone size-medium wp-image-1646" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/02-c-Juergen-Wenter-PostSkriptum-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a rel="attachment wp-att-1636" href="http://www.frischluft.at/2011/08/poetry-slam/02-c-rene-bauer-postskriptum/"> <img class="alignnone size-medium wp-image-1636" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/02-c-Rene-Bauer-PostSkriptum-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /><br />
</a></p>
<p>Erlaubt ist jede Art von Text, auch mehrere Texte. Erlaubt sind keine Hilfsmittel außer den Texten selbst. Keine Musik, kein Gesang, keine Instrumente. Aber vorgetragen werden darf nach Belieben: Laut, leise, schnell, langsam, poetisch, ernst oder humorvoll – nur nicht über fünf Minuten. Das ist das gängigste Zeitlimit und wird genau gemessen. Meistens werden zwei Runden gespielt, eine Auswahl- und eine Finalrunde.</p>
<p>Neben der ganzen Wettkämpferei ist aber so ein Poetry Slam für alle Beteiligten eher ein gemütlicher Abend. Fairness ist das oberste Gebot, die Vortragenden tauschen sich untereinander aus und auch mit dem Publikum. Dabei sein ist alles, schließlich gehört schon einiges dazu, sich vor so ein Publikum zu stellen und Eigenkreationen vorzutragen. Neulingen sieht man das oft auch an. Die „alten Hasen“ nehmen es eher gelassen. Apropos alt: Das Alter der AutorInnen spielt keine Rolle.</p>
<p>Entstanden ist der Poetry Slam in den USA. Seit 1986 hat er sich von Chicago aus weltweit verbreitet. Während in Europa mehr der Unterhaltungswert zählt, enthalten US-Slams auch viele gesellschaftskritische Elemente. Hier sind es vor allem Minderheiten, die den Poetry Slam als Sprachrohr nutzen. Dabei müssen sie keine klaren politischen Botschaften verbreiten – meistens wollen sie nur auf sich aufmerksam machen.</p>
<p>Rund um die Slams entwickelt sich oft auch eine eigene Gemeinschaft, die so genannte Slamily. Das können Vortragende sein, die immer wieder mitmachen oder auch Stammgäste aus dem Publikum. Gerade bei den aktiven TeilnehmerInnen entsteht eine interessante Mischung: Manche sind klassische SchriftstellerInnen, andere kommen aus der Musik- oder der Schauspielszene oder haben noch ganz andere Hintergründe. So vermischen sich auch die verschiedenen Kunstformen miteinander. Und immer wieder wird dann aus der Familie ein Team, das auch eigene Slams veranstaltet.</p>
<p>Nicht alle sind von diesen Veranstaltungen begeistert, das sollte auch gesagt werden. Denn wenn Poesie zum Sport wird, und Texte nur als „Waffen“ benutzt werden, um andere zu schlagen, dann bleibt eben manches auf der Strecke. Der Text an sich hat nur eine untergeordnete Bedeutung, und das schreckt einige AutorInnen ab. Auch der Wettbewerbscharakter mag nicht allen zusagen. Aber als Vertreter einer neuen Form von Literatur ist Poetry Slam sicher interessant, ähnlich dem Improtheater, das mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen hat.</p>
<p>Auf jeden Fall aber lohnt es sich, die (Linzer) Slamszene einmal in Aktion zu erleben. Ein spannender Abend ist euch sicher. Und wenn ihr meint, ihr könnt es besser, dann dürft ihr das gerne beim nächsten Slam beweisen.</p>
<p><strong>Info: PostSkriptum</strong><br />
Der Linzer „<em>Verein zur Förderung der Poetration von gesprochener Schrift und des geschriebenen Wortes“ </em>veranstaltet regelmäßig Poetry Slams an verschiedenen Orten in Linz. Der nächste Poetry Slam findet übrigens am 27. Oktober im Solaris statt.<br />
Mehr Infos: <a href="http://www.postskriptum.at/" target="_blank">www.PostSkriptum.at</a></p>
<p><strong>Fotos:</strong> © Rene Bauer/Jürgen Wenter &#8211; PostSkriptum</p>
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		<title>Piratenpartei: Interview mit Patryk Kopaczynski</title>
		<link>http://www.frischluft.at/2011/08/piratenpartei-interview-mit-patryk-kopaczynski/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 11:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Fellner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Patryk Kopaczynski ist am 24. Juli 1987 geboren und lebt in Wien. Er ist Bundesvorstand der Piratenpartei Österreich. Wie bist du zur Piratenpartei gekommen? Eigentlich wurde ich durch Zufall darauf aufmerksam, nachdem ich mit einem Bekannten ein Gespräch zum Thema INDECT geführt hatte &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/08/piratenpartei-interview-mit-patryk-kopaczynski/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patryk Kopaczynski ist am 24. Juli 1987 geboren und lebt in Wien. Er ist Bundesvorstand der Piratenpartei Österreich.<span id="more-1250"></span></p>
<p><strong>Wie bist du zur Piratenpartei gekommen?<br />
</strong>Eigentlich wurde ich durch Zufall darauf aufmerksam, nachdem ich mit einem Bekannten ein Gespräch zum Thema INDECT geführt hatte und der das Wort  Piratenpartei zwischendurch erwähnte. Darauf wurde ich sofort aufmerksamer&#8230;und ja, jetzt bin ich Pirat.</p>
<p><strong>Wie erreichst du die Wählerschaft, die ihre Informationen, nicht über das Internet, sondern über Fernsehen und Zeitungen erhalten?<br />
</strong>Ich hoffe unter anderem durch dieses Interview, hehe&#8230;im Fernsehen als Pirat, war ich noch nicht, aber ein Radiointerview für Ö1 habe ich hinter mir, als auch ein paar Mitpiraten. Darüber hinaus veranstalten wir regelmäßig Infostände, gehen zu verschieden Podiumsdiskussionen und treten ab und zu auf Kundgebungen auf.</p>
<p><strong>Warum ist die Piratenpartei für die meisten Leute unsichtbar?<br />
</strong>Die Piratenpartei hat mit Themen angefangen, welche bei vielen noch immer als &#8220;nerdig&#8221; und weltfremd gelten. 2006, als die erste Piratenpartei in Schweden gegründet wurde, mag das auch noch in vielen Fällen zugetroffen haben, mittlerweile sollte aber den meisten klar sein, dass Dinge wie die VDS, Überwachung und Zensur im Internet, Urheberrechte und freie Bildung zu zentralen Themen der modernen Informationsgesellschaft geworden sind. So kommt es mittlerweile öfters vor, dass wir bei bestimmten Themen schon gezielt angefragt werden.<br />
Hinzu kommt, dass es durch die immer weiter fortschreitende Vernetzung in allen Lebensbereichen gar nicht mehr &#8220;nur&#8221; um das Internet geht, sondern wirklich um Bürger und Menschenrechte. Das Recht auf Teilhabe an der modernen Informationsgesellschaft, das Recht auf freie Meinungsäußerung, auch Mitbestimmung, Transparenz und der mündige Bürger sind zentrale Anliegen für uns.<br />
Wir vergleichen uns manchmal mit den Anfängen der Grünen-Bewegung: Was damals der Umweltschutz war, ist heute der Schutz der Bürger und Menschenrechte, der Demokratie und der freien Information. Bis das aber in der Gesamtbevölkerung angekommen ist, kann es eben etwas dauern.</p>
<p><strong>Mark Zuckerberg hat vor einigen Jahren, das kommende Zeitalter der totalen Transparenz, in Form von Social Networks ausgerufen. Was ist deine Meinung zu Social Networks?<br />
</strong>Begonnen hat das ganze mit Plattformen für Singles, danach kamen erst die Freundschaftsportale, ich persönlich benutze nur noch Facebook, aber nur als reines Nachrichtenmedium, da ich noch immer am liebsten Menschen gerne ins Gesicht schaue. Leider bin ich nicht unbedingt ein Exhibitionist. Übrigens die Piraten haben auch eine eigene Plattform: <a title="Link zu mypirates.net" href="http://mypirates.net" target="_blank">mypirates.net</a></p>
<p><strong>Italien gibt Schengen-Visa für tunesische Flüchtlinge aus und die angrenzenden Länder drohen die Grenzen wieder dicht zu machen. Wie steht die Piratenpartei zur nordafrikanischen Flüchtlingen und Migration im Allgemeinen?<br />
</strong>Die PPÖ hat dazu keine offizielle Meinung. Es wird aber unter anderem folgendes diskutiert: Was in der EU gerade passiert ist beunruhigend, da geht es ja nicht nur um die Flüchtlingswelle &#8211; auch die Euro-Krise verursacht Konflikte zwischen den Mitgliedsstaaten. Überhaupt könnte man meinen, es entstünde ein tiefer Graben zwischen den reicheren und den weniger wohlhabenden EU-Staaten. Wir fänden es wichtig das wir in der EU gerade in so schweren Zeiten, und die Zeiten werden sicher nicht mehr leichter, zusammenhalten. Unser großer Vorteil in der EU ist ja gerade die gute Zusammenarbeit, das macht uns als Region stark. Jedes EU-Land als Einzelkämpfer hat auf der globalen Ebene sowieso schon verloren. Statt jetzt also kurzsichtige Entscheidungen zu treffen die eher die Wählerschaft im eigenen Land beruhigen sollen wäre es enorm wichtig, dass unsere Staatslenker Rückgrat beweisen und gemeinsam den Menschen helfen, die unter Lebensgefahr zu uns flüchten. Allein zur Zeit des Jugoslawien-Krieges hat Deutschland an die 400.000 Menschen aufgenommen, da kann es ja nicht so schwer sein, wenn man die aktuell weit kleinere Flüchtlingswelle gerecht in der EU verteilt, in dem sich mehrere Staaten zur Aufnahme bereiterklären ohne, dass dabei ein Staat zu sehr belastet würde. Das passt wieder aber ein paar anderen Staaten nicht, weshalb sie ihre Grenzen dicht machen wollen.</p>
<p><strong>Wie lautet deine Meinung zu SWIFT-Abkommen, das den Austausch von Bankdaten zwischen EU und USA ermöglichen, Vorratsdatenspeicherung, und die Light-Variante Quick Freeze?<br />
</strong>Ein Schock, bei dem man eine Gänsehaut bekommen sollte. Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication entstand 1973, wo in den 70er Jahren allgemein die Modernisierung der globalen Vernetzung stattgefunden hatte, also vermute ich, dass Datenaustausch schon immer betrieben wurde, denn wozu gründet man solche Schaften? Die Vorratsdatenspeicherung oder kurz VDS als auch Quick Freeze gibt es auch bereits solange es Geheimdienste gibt mit dem Unterschied, dass früher Spitzel hinter deinem Rücken gestanden sind und alles mit der Hand notiert haben, heute machen es Programme. Ich habe das Gefühl, dass Menschen langsam beginnen aufzuwachen, denn wer will schon, dass man auf Schritt und Tritt verfolgt wird? Da kann ich mich nur auf Artikel 11 der Menschenrechtscharta berufen: <em>Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist so lange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist</em>. Und das, was gerade in Österreich abläuft, könnte man meinen, dass der Staat uns als verdächtige Terroristen ansieht, indem er uns bewacht, was wir machen, wohin wir uns bewegen, wo wir surfen, mit wem wir telefonieren. Nein Danke!</p>
<p><strong>Wenn du das Programm Dropbox kennst:</strong><br />
<strong>US-Behörden haben jetzt die Erlaubnis persönliche Daten von Dropbox zu entschlüsseln und, im Verdachtsfall, diese zu Durchsuchen. Was haltest du davon?<br />
</strong>Ehrlich gesagt, kenne ich das Programm Dropbox nicht, nur davon gehört. Soviel ich weiß ist das so eine Art FreeBackUp-Plattform, bei solchen Sachen würde ich mich Fragen: An wen gehen die Daten wirklich, die am Server gelagert werden und wer hat aller darauf noch Zugriff? Da dies ja anscheinend auch an die Behörden geht – No Way. Ich persönlich bevorzuge lieber externe Speichermedien, die ich immer bei mir haben kann. Wenn ich schon für eine Box bin, dann die PirateBox des Kunstprofessors David Darts von der New York University Steinhardt.</p>
<p><strong>Der CCC steht momentan in Kritik für seinen Einsatz, eine Kulturflatrate auf nationaler Basis in Deutschland zu etablieren. Wie sieht die Meinung der PPÖ zur Kulturflatrate aus?<br />
</strong>Ebenfalls als nicht offizielle Meinung, könne man sagen, dass eine Kulturflatrate etwas sehr Positives ist. Jedoch wird es sehr schwer sein, dies nur auf nationaler Ebene betreiben zu können. Hierzu werden wir einen Beitrag bei den nächsten LOLS (Landesparteiorganisationsleitungssitzung), die immer am letzten Sonntag jeden Monats stattfinden und via LiveStream man sie verfolgen kann.</p>
<p><strong>Die flüssige Demokratie, wie sie gerade in Deutschland von der Piratenpartei erprobt wird, lebt noch viel mehr von der Mitarbeit der Bürger als die Repräsentative Demokratie. Sollen also mehr Informationen über die Bürger veröffentlicht werden, oder wo sind die Grenzen der Datenoffenheit? (In Schweden sind sogar alle Gehälter aller Bürger öffentlich einsehbar)<br />
</strong>Auch wenn wir versuchen, deutschsprachige Begriffe zu verwenden, wo es geht, heißt das Programm &#8220;liquid democracy&#8221;.  Die PPÖ verwendet dafür das Programm &#8220;liquid feedback&#8221;. Dabei handelt es sich um ein Abstimmungsprogramm, das auf einem Server (einem Rechner mit per Internet zugänglicher Webseite) läuft. Während ich diese Zeilen schreibe, ist in der deutschen Stadt Heidenheim der Bundesparteitag der PPD. Dort wurde gesagt, dass liquid feedback ein Programm zur Meinungsbildung ist, was ich jedoch anders sehe. Der Mensch hat durch das Internet  genügend Möglichkeiten,  sich seine Meinung zu allen möglichen Themen zu bilden. In liquid feedback wird dann darüber abgestimmt. Das Thema, das die meisten Unterstützungen hat, ist dann der weg, der gegangen werden muss. Es kann auch vorkommen, dass keine der in liquid feedback vorhandenen Alternativen mehr als 50% Zustimmung erhält. Dann gibt es keine offizielle Meinung in dem Thema. Als Besonderheit der PPÖ haben wir uns dazu entschieden, auch Minderheitsmeinungen anzugeben, da wir durchaus auch Kontroverse Themen besprechen, und unsere Mitglieder in diversen Punkten unterschiedlicher Meinung sind. Der wichtigste Vorteil der Piraten ist der, dass es keinen Fraktionszwang gibt. Jeder Mensch ist wichtig, die Meinung eines jeden Menschen ist etwas wert. Deshalb darf jeder seine Meinung so vertreten, wie es das gewissen vertreten kann.<br />
Die Benutzeroberfläche von liquid feedback ist derzeit noch nicht optimal. Sobald das verbessert wurde, werden wir LQFB auch häufiger verwenden.</p>
<p><strong>Welches Betriebssystem verwendest du?<br />
</strong>Derzeit noch WindowsVista, da aber endlich die Garantie für meinen Laptop abgelaufen ist, werde ich demnächst auf Ubuntu umsteigen.</p>
<p><strong>Welche Sicherheits- und Kommunikationssoftware verwendest du?<br />
</strong>Hauptsächlich AVG-Free, Jabber mit OTR und Mumble</p>
<p><strong>Was ist deine Botschaft an die Jugend?<br />
</strong>„<em>Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“</em> von Benjamin Franklin</p>
<p><strong>Hast du einen Softwaretipp für uns und unsere Leser?<br />
</strong>Grundsätzlich OpenSource-Software, wie zum Beispiel, Linux oder LibreOffice und LaTeX. Sobald etwas frei ist und man sich irgendwo registrieren muss, würde ich die Finger davon lassen, denn man weiß ja nie an wen die Daten übermittelt werden.</p>
<p><strong>Wir danken dir für das Interview.<br />
</strong>Ich danke euch auch.</p>
<p><a title="Link zu mypirates.net" href="http://mypirates.net" target="_blank">mypirates.net</a><br />
<a title="Link zu piratenpartei.at " href="http://piratenpartei.at " target="_blank">piratenpartei.at </a></p>
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		<title>Paris &#8211; Oh là là!</title>
		<link>http://www.frischluft.at/2011/08/paris-oh-la-la/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 19:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frischluft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Stadt wie Paris findet man kein zweites Mal auf der Erde. Nach 8 Monaten in dieser Weltmetropole werde ich doch immer wieder aufs Neue von dieser einerseits chaotischen und wilden (vor allem im Straßenverkehr mit lautem Gehupe), aber andererseits &#8230; <a href="http://www.frischluft.at/2011/08/paris-oh-la-la/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Stadt wie Paris findet man kein zweites Mal auf der Erde. Nach 8 Monaten in dieser Weltmetropole werde ich doch immer wieder aufs Neue von dieser einerseits chaotischen und wilden (vor allem im Straßenverkehr mit lautem Gehupe), aber andererseits schicken und eleganten Stadt verzaubert. <span id="more-1528"></span>Wenn man durch die Straßen von Paris schlendert, stößt man nicht nur an jeder Ecke auf historische Bauwerke und Monumente, sondern auch auf das Kulturangebot mit 160 Museen, 200 Kunstgalerien, 100 Theatern und über 650 Kinos.</p>
<p><strong>Einige Fakten zur Hauptstadt Frankreichs</strong></p>
<p>Sie ist aufgeteilt in 22 Arrondissements, in denen rund 2 Millionen Menschen wohnen und jährlich 26 Millionen TouristInnen ihre Paris-Urlaubsfotos schießen. Das öffentliche Verkehrssystem ist sehr gut, mit 14 Metrolinien, 5 RERs (Züge innerhalb Paris, die auch in die Vororte fahren), 3 Tramways und zahlreichen Bussen kann man schnell von einem Ende zum anderen gelangen. Die Pariser Innenstadt wird mit einer Autobahn, der Périphérique, von den Vororten abgegrenzt.</p>
<p><strong>Typische Sightseeingtour </strong></p>
<p>Die schicke, elegante und glänzende Seite der Stadt kennzeichnet sich vor allem durch die berühmten Monumente. Zielpunkt Nr. 1 jeder Parisreise ist höchstwahrscheinlich der Eiffelturm, unter dem sich, unabhängig jeglicher Tages- oder Jahreszeit, Massen von Touristen sammeln. Auch im Viertel Montmartre um die Basilika Sacre Coeur wimmelt es von Touristen. Hier kann man vielen Malern und Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen oder ein Selbstporträt anfertigen lassen. Paris war ja schon immer ein Künstlertreffpunkt, berühmte Maler wie Claude Monet, August Renoir oder Pablo Picasso ließen sich von der Stadt und ihrem Flair inspirieren. Weiteres wichtiges Reiseziel ist der Louvre. Im größten Museum der Welt hängt das winzig kleine, aber beliebte Gemälde der Mona Lisa. Wenn man sich das ganze Gebäude mit den ausgestellten Skulpturen, Gemälden und Kunsthandwerken ansehen will, darf man um die 17km zurücklegen. Einige Prachtbauwerke noch kurz im Überblick: der Triumphbogen mit der anschließenden Champs-Elysées, die berühmteste Straße Paris, in der sich große Modeschöpfer wie Louis Vuitton niedergelassen haben,  die Opera, der Pantheon – Ruhestätte berühmter Philosophen, die Kirche Nôtre-Dame und etwas außerhalb von Paris das Schloss Versailles mit dazugehörigem Garten. Auch die größte Bürostadt Europas La Defense und der Turm von Montparnasse sind sehenswert.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-1559" href="http://www.frischluft.at/2011/08/paris-oh-la-la/bildschirmfoto-2011-08-08-um-21-03-04/"><img class="alignleft size-full wp-image-1559" title="Paris - (c) Ella &amp; Sabrina" src="http://www.frischluft.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/Bildschirmfoto-2011-08-08-um-21.03.04.png" alt="" width="984" height="738" /></a></p>
<p>Nachdem man die große Sightseeingtour hinter sich hat, sollte man das richtige Parisflair genießen, indem man durch gemütliche Fußgängerzonen schlendert, inmitten schöner Altbauwohnhäuser mit französischen Balkonen, sich bei einem der zahlreichen Crêpes-Stände einen Nutella-Bananen-Crêpe gönnt und sich an der Seine oder in einem Park niederlässt. Im Marais, dem Judenviertel von Paris, gibt es die besten Falafel der Stadt und nette Cafés und Restaurants. Châtelet/Les Halles ist super zum Einkaufen, Billigschuhgeschäfte und Secondhändläden laden zum Stöbern ein und wenn einem die Füße weh tun (bzw. die Arme vom Einkaufstaschenschleppen) kann man auf dem Platz vor dem gewöhnungsbedürftigen Museum Centre Georges Pompidou (mein persönliches Lieblingsmuseum) Straßenmusikern und -künstlern zusehen. In Saint Ouen ganz im Norden gibt es am Wochenende den größten Flohmarkt Paris&#8217;, bei dem man aber sehr vorsichtig sein sollte was Taschendiebe anbelangt. Im Park Belleville kann man eine wunderschöne Aussicht über Paris genießen – ohne große Touristenmassen. Der schönste Park von Paris, Buttes Chaumont , hat sogar Grotten und Wasserfälle zu bieten und nicht weit von dort liegt der größte Friedhof Père Lachaise, auf dem man das Grab von Jim Morrison findet. Bevor ich’s vergesse: Unbedingt ins Disneyland! Kostet zwar 55€, aber zahlt sich sowas von aus!</p>
<p><strong>Die pariser Preise </strong></p>
<p>sind allgemein höher als bei uns: Kaffee ab 3€ wenn man Glück hat, Zigaretten ab 5,50€ und – zum Schreck für uns Österreicher – eine Halbe (démi) ist kein halber Liter sonder 0,25l und bekommt man ab 3,50€. Eine richtige Halbe kostet in den billigsten Lokalen 5,50€. Aber es gibt Kino für StudentInnen um 3,90€ und für EU-BürgerInnen unter 26 sind fast alle Museen gratis! Wie gesagt, super kulturfördernd! Noch etwas: Baguette in der Bäckerei kostet 1€ &#8211; und unbedingt „Baguette Tradition“ nehmen.</p>
<p><strong>Das Pariser Nachtleben</strong></p>
<p>kommt leider meistens sehr teuer. Vor allem in den großen, berühmten Clubs wie Rex, Batofar oder Showcase muss man am Wochenende mit mindestens 15€ Eintritt rechnen. Getränke sind für unsereins eigentlich unleistbar. Wer also billig fortgehn will, dem empfehle ich Happy Hour ausnutzen (17-21Uhr), gratis Couscous essen gehen in der Rue Oberkampf und dann in eine kleine Bar – auch wenn&#8217;s am Anfang fad wirkt, ab ca. 1Uhr tanzen eh alle auf den Tischen. Meine persönliche Lieblingsbar: International – täglich 3-4 Gratiskonzerte und Bier um 6€ (yeah das ist billig!). Was aber scheiße ist: keine Metro zwischen 1 und 5Uhr. Vor 6Uhr kommt man also sowieso nicht heim, außer man leistet sich ein Taxi oder checkt das Nachtbussystem ab. Aja, Rauchverbot in allen Lokalen!</p>
<p><strong>Die Franzosen/Französinnen </strong></p>
<p>beziehungsweise PariserInnen sind oberflächlich sehr nett. Nach jeder kleinsten Konversation wird noch ein wunderschöner Tag gewünscht und gepäckbeladen in den Zügen und Metros wird einem brav geholfen. Madame und Monsieur sind aber auch sehr klischeehaft und traditionell – vor allem beim Essen: 4 Gänge Minimum inkl. Käse und Dessert. Die Essenszeiten sind extrem spät, weshalb auch die Spielfilme im französischen Fernsehen ab 20:50Uhr beginnen. Unbedingt ausprobieren: natürlich Baguette und Käse, Wein, Senf, Schnecken, Chèvre (Ziegenkäse) und Mousse au Chocolat! Bisous links und rechts nicht vergessen, auch unter Männern. Hübsche Franzosen und hübsche Französinnen, die aber oft sehr verklemmt und nicht offen für Neues sind (nicht einmal fürs Englisch Reden/Lernen), lernt man leider nur schwierig kennen, auch wenn man die Sprache einigermaßen beherrscht.</p>
<p><strong>Paris – Stadt der Liebe </strong></p>
<p>oder der Mode? Stadt der Kunst oder Gastronomie? Meiner Meinung nach eine wunderschöne Stadt, die aber durch Hundescheiße, Müll und leider viele Obdachlose auch etwas Negatives an sich hat. Dennoch, Gastronomie gefunden, Kunst gefunden, Mode auf jeden Fall gefunden und die Liebe zu dieser Stadt gefunden.</p>
<p><strong>Text</strong> Ella Falkner</p>
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